WohlSorge trifft! Die Interview-Reihe

WohlSorge trifft! Die Interview-Reihe

Fragen und Antworten zur WohlSorge

In dieser Woche startet „WohlSorge trifft! Die Interview-Reihe“ auf unserem WohlSorge-Blog. Wir möchten viele interessante Gesprächspartner rund um das Thema WohlSorge vorstellen.

Jedes Interview beginnt damit, dass wir uns ausführlich die Zeit nehmen unserem Gesprächspartner die Inhalte und Ziele der WohlSorge-Beratung zu erläutern. Das schafft die Basis für das gegenseitige Verständnis des Tuns und fördert die Vernetzung und Entwicklung von Schnittstellen zu den Gesprächspartnern.

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WohlSorge trifft! Die Interview-Reihe

Sie treffen auf Interview-Partner wie:

  • Berufsträger (Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare)
  • Nachfolge-Coaches
  • Mediatoren
  • Kümmerer
  • Experten für Pflege
  • Experten für das Leben und Wohnen im Alter
  • Unternehmen

Mit dieser Reihe möchten wir aufzeigen, wie wichtig die klare Positionierung, Auftragsklärung und ein gut funktionierendes Netzwerk in der WohlSorge-Beratung sind.

Wir schaffen Transparenz über die vielfältigen Beratungsansätze, die sich aus Gesprächen und dem Know-How anderer Experten ergeben.

Wir fangen Kundenstimmen ein, um zu zeigen, dass es an der Zeit für eine neue und andere Beratung ist, die den Menschen und nicht Produkte in den Mittelpunkt stellt.

Wir sprechen mit Unternehmen, die bereits erfolgreich unser Konzept der WohlSorge-Beratung zum Einsatz bringen.

Die Interviews geben uns die Gelegenheit, anderen Berufsgruppen das Thema WohlSorge näher zu bringen und die Abgrenzung zu anderen Beratungsansätzen zu verdeutlichen.

Was haben ein Interview und die WohlSorge-Beratung gemeinsam?

  • gut zuhören
  • die richtigen Fragen stellen
  • neue, wichtige, interessante Dinge erfassen
  • im Vorfeld vorhandene Informationen sammeln
  • einen individuellen Fragenkatalog erstellen
  • mögliche Hindernisse meistern
  • Ergebnisse mit dem Interview-Partner rückkoppeln und abstimmen
  • Ergebnisse dokumentieren

Die Sichtweise und Vorgehensweise der Interviewpartner eröffnet neue Möglichkeiten und Chancen im Beratungsalltag.

Wir verbinden unsere Vorgehensweise in der Beratung unmittelbar mit den Fragen an unsere Interview-Partner und zeigen damit Verbindungen auf. Wir sorgen für die Verbreitung des WohlSorge-Gedankens bei unseren Gesprächspartnern.

Wir laden Sie ein, Ihre Gedanken, Ergänzungen, Interview-Ideen aktiv in unseren Blog einzubringen.

Freuen Sie sich auf das erste WohlSorge trifft-Interview, das wir heute veröffentlichen werden.

 

WohlSorge trifft! …Frank Kadereit (EVIM-ALTENHILFE)

 

Netzwerke in der WohlSorge-Beratung

Netzwerke in der WohlSorge-Beratung

Erfolgreiche WohlSorge-Beratung ist ohne ein gut funktionierendes Netzwerk undenkbar. Wobei man in Bezug auf das Thema Netzwerk differenzieren muss zwischen dem internen Netzwerk der Organisation bzw. des Finanzdienstleisters und dem externen Netzwerk.

Dieser Beitrag widmet sich der Betrachtung des externen Netzwerks. Unter dem externen Netzwerk versteht man alle Partner, die man zur Umsetzung der WohlSorge-Beratung braucht und die sich idealerweise in einem internen „Branchenbuch“ für den Berater finden.

Es sind Partner aus finanzdienstleistungsfremden Branchen wie z.B. die Berufsträger (Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare) oder dienstleistungsergänzende Anbieter wie z.B. Stiftungsberater, spezialisierte Coaches für die Nachfolgeplanung, Anbieter von Pflegedienstleistungen,….

Die Liste ist lang und je stärker die WohlSorge im Sinne des Kunden gelebt wird, desto umfangreicher wird das notwendige Netzwerk.

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Netzwerke, Dynamik und Regeln

Konzentrieren wir uns heute auf die Berufsträger und die Definition der Schnittstellen zu deren Portfolio.

WohlSorge bedeutet, dass in der Therapie-Phase des Prozesses gemeinsam mit dem Kunden die Umsetzung in finanziell/wirtschaftliche und rechtliche Instrumente erfolgt.

Der Vorteil der Zusammenarbeit im Netzwerk für Kunden und Berater ergibt sich aus folgenden Fakten:

  • Fallbetrachtung aus unterschiedlichen Blickwinkeln
  • aufeinander abgestimmt Vorgehenweise
  • breitere Informationsbasis
  • Ergänzung des jeweiligen Leistungsspektrums
  • optimale Kunden- und Werte-Orientierung

Diese Vorteile funktionieren in der Praxis nur, wenn im Vorfeld der Beratung die Netzwerkpartner über Tätigkeit und Ziele der WohlSorge informiert werden. Wenn klar ist, dass die Umsetzung der Ziele in Instrumente ein Gesamtpaket ist. Ist dies nicht der Fall, entsteht in der Praxis häufig eine schädliche Dynamik und die Umsetzung der finanziell/wirtschaftlichen Instrumente bleibt außen vor. Der Berater ist dann nur der Lieferant an die Berufsträger zur Umsetzung von rechtlichen Instrumenten.

Die Methodeninstrumente WohlSorge des GeNe Instituts unterstützen bei der Zusammenarbeit im Netzwerk und liefern die Basis für eine abgestimmte Vorsorge.

Erforderlich ist neben der Auftragsklärung mit dem Kunden, die Klärung mit dem Netzwerkpartner und dafür braucht es Regeln der Zusammenarbeit.

Nur dann ist WohlSorge für alle Beteiligten ein transparenter und zielführender Prozess und der Kunde ist de facto wohl versorgt.

 

 

Estate Planning als Dienstleistung

 

 

Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun. (Johann Wolfgang von Goethe)

Falsche Erwartungen – der Kundenblick

Es ist ein Phänomen, dass viele Estate Planner und Generationenberater in Praxistrainings die Beschreibung ihrer Tätigkeit mit den Dingen beginnen, die sie nicht tun und auch nicht tun dürfen.

Aus Kundensicht stellt man sich an dieser Stelle immer die Frage:

Wann kommt die Beschreibung der eigentlichen Tätigkeit/Dienstleistung?Warum beginnt die Bewerbung einer so wichtigen Tätigkeit mit der Erschaffung eines Mangels?  Etwas, das ich vom Berater als Kunde gerade nicht bekommen kann?

Ist die Erwartungshaltung eines Kunden, der sich an einen Finanzdienstleister wendet oder aktiv angesprochen wird, dass Gegenstand der Beratung die Erstellung von rechtlichen Instrumenten also z.B. Testamenten oder Vollmachten ist?

Wohl kaum, denn der mündige Kunde erwartet z.B. beim Gespräch mit einem Architekten nicht, dass dieser in der nächsten Minute die Bekleidung wechselt und den Erdaushub für den Baubeginn des Traumhauses selbst in die Hände nimmt.

Um so mehr erstaunt es, dass auf einer Plattform wie Xing Estate Planner im Bereich ich biete  Begriffe wie General-& Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung verwenden. Es ist von der Anpassung der Vermögensstruktur die Rede und man fragt sich:               – Wer passt hier was an wen an?
– Was ist der konkrete Mehrwert für Kunden?

Beispiel EPMan bekommt ein sehr unscharfes Bild der tatsächlichen Dienstleistung.

Anonymisierte Beispiele aus XING und einer Internetseite zur Veranschaulichung: 

Beispiel EP

 grosse erwartungen

Die eigenen Ressourcen:

Estate Planning bedeutet viel mehr als die reine Wegbereitung zu rechtlichen Instrumenten und deren Umsetzung. Es lohnt sich für Finanzdienstleister, die mit dieser Dienstleistung am Markt aktiv sein wollen, Zeit in die Beschreibung der eigenen Marke zu investieren.

Kunden brauchen Transparenz hinsichtlich des Gegenstands der Beratung. Dazu muss von Beginn an der Umfang, die konkreten Inhalte und das erforderliche Netzwerk umfassend beschrieben werden. Insbesondere im Bankenbereich spielen dabei auch NPP-Mindestanforderungen eine bedeutende Rolle. Die GeNe GmbH legt bei ihren Projekten zur Implementierung großen Wert auf die Klarheit des Angebotes. Dies setzt eine entsprechende geschäftspolitische Entscheidungsbasis voraus.

So einfach wie möglich. Aber nicht einfacher! (Albert Einstein)

 

Estate Planning als Dienstleistung:

  • Stolz auf die eigene Dienstleistung
  • Die klare Definition eigener Aufgaben und der des externen Netzwerkes
  • Transparenz in der Vorteilsargumentation für den Kunden

…sind der Weg zu einem klaren Bild des Estate Plannings.