Die wirtschaftliche Hauptleistung in der Wohlsorgeberatung

Falsche bzw. unzulässige Dienstleistungen

Häufig wird von Banken und freien Finanzdienstleistern der Inhalt der Beratungsdienstleistung „Generationenberatung bzw. Generationenmanagement oder Estate Planning“ missverstanden. Dies ist auch die Ursache von derzeitigen Abmahnungen und Klagen wegen eines Verstoßes gegen das Rechtsdienstleistungsgesetz.

So wird u.a. mit folgenden Dienstleistungen geworben:

„Erstellung von Vollmachten; Wir beraten zu Generalvollmacht, Betreuungsverfügung, …; Regeln Sie alle 4 Säulen – u.a. das Testament; Optimierung der Erbschaftsteuer; Stiftungsberatung inkl. Erstellung von Stiftungssatzungen; Optimale Nachfolgeplanung und Testamentsgestaltung unter erbrechtlichen und steuerlichen Gesichtspunkten – gerne auch in Kooperation mit Notaren, Steuerberatern und Rechtsanwälten Ihres Vertrauens“.

Die vorstehende Liste lässt sich problemlos weiterführen, eine kurzweilige Internetrecherche führt zu der Erkenntnis, dass das unreflektierte Kopieren von Inhalten auch hier Einzug gehalten hat – allerdings mit gravierenden Folgen.

Worum sollte es eigentlich gehen ?

Bei der Wohlsorgeberatung geht es auf der immateriellen Ebene um die intensive Eruierung der Zielvorstellungen des Kunden, insbesondere mit Blick auf Vermögen und Liquidität. Auf der materiellen Ebene geht es um die statische Liquiditätsplanung (Planung auf der Basis von Bestandsgrößen = Vermögen) und die dynamische Liquiditätsplanung (Planung auf der Basis von Stromgrößen = liquiditätswirksame Einnahmen und Ausgaben). Die Netzwerkpartner Rechtsanwalt und Notar können nur dann eine optimale letztwillige Verfügung oder einen lebzeitigen Übergabevertrag erstellen, wenn zuvor auf der wirtschaftlichen Ebene eine entsprechende Analyse gefertigt worden ist. Folgende ausgewählte Fragen sollen den vorstehenden Aspekt kurz verdeutlichen:

Erbeinsetzungen (allgemein): Passt die Vermögensstruktur (auch in der Zukunft) zu den jeweiligen Erbteilen ?

Erbeinsetzung des Ehegatten: Ist damit eine gewünschte finanzielle Absicherung des überlebenden Ehegatten auch unter Berücksichtigung eines Pflegefalls gegeben ?

Stückvermächtnis: Wurde eine veränderte Vermögensstruktur in der Zukunft z.B. durch Pflegefall berücksichtigt ?

Rentenvermächtnis: Wurde die festzulegende Höhe der monatlichen Zahlung durch eine dynamische Liquiditätsplanung ermittelt ?

Nießbrauchsvermächtnis: Wurden die wirtschaftlichen Folgen für den Vermächtnisnehmer und den Beschwerten unter Berücksichtigung seiner Ziele und Wünsche analysiert ?

Übertragung unter Nießbrauchsvorbehalt: Wurde geprüft, ob nach der geplanten Übertragung die Versorgungssituation des Übergebers und dessen Ehegatten bei einem Pflegefall ausreichend ist (Stichwort: Kapitalverzehr erforderlich) ?

Aus diesen Fragen wird deutlich, dass es zum Wohle des Kunden nicht ohne ein Netzwerk geht. Wissen im zivil- und steuerrechtlichen Bereich kann und darf von Banken und freien Finanzdienstleistern nur passiv verwendet und nicht aktiv eingesetzt werden. Passiv, um auf der wirtschaftlichen Ebene und im Bereich der Finanzprodukte die richtigen Schlussfolgerungen ziehen zu können.

Wohlsorgeberatung ist mehr

Wohlsorgeberatung umfasst aber nicht nur das Szenario „Todesfall/Vermögensnachfolge“, sondern – wie bereits mit den vorstehenden Fragen verdeutlicht – auch das Szenario „Pflegefall“ sowie den Eintritt in den Ruhestand.

6.4.2017, Dipl.-Volkswirt Holger Hille

Generationenberatung: Markenversprechen und -erwartung

Generationenberatung – Markenversprechen?

Heute ist mir folgendes Zitat begegnet, das mich nachdenklich gemacht hat:

„Die Marke ist ein klares, unverwechselbares Vorstellungsbild von einem Produkt oder einer Dienstleistung im Kopf des Zielkunden.“

(Heribert Meffert)

Heribert Meffert (* 11. Mai 1937 in Oberlahnstein) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler. Meffert leitete von 1968 bis 2002 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster den ersten Marketing-Lehrstuhl Deutschlands. Von 2002 bis 2005 war er Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung. (Quelle:wikipedia)

Das Produkt/die Dienstleistung Generationenberatung/Estate Planning ist ein Angebot vieler Finanzdienstleister.

Die dahinter liegende Erwartungshaltung bzw. das unverwechselbare Vorstellungsbild im Kopf der Anbieter ist:

  • Neue Ertragsfelder generieren
  • Kundenbindung
  • Kundenzufriedenheit
  • Neue Kunden über Generationen hinweg gewinnen

Markenversprechen und -erwartung

Wenn Sie eine neue und unverwechselbare Marke mit Generationenberatung/Estate Planning schaffen wollen, ist das konkrete Vorstellungsbild im Kopf der Zielkunden unverzichtbar. Ein kluger Satz von Herrn Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Heribert Meffert, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert.

  • Ist er ein Zielkunde Ihres Angebotes oder konzentrieren Sie sich auf andere Kunden?
  • Haben Sie eine definierte Zielgruppe, der Sie die Dienstleistung unterbreiten?
  • Haben Sie eine konkrete Beschreibung Ihrer Dienstleistung?

Wenn Sie Ihre Marke und die Inhalte der Beratung beschreiben, fokussieren Sie dann auf Ihre originären Aufgaben als Finanzdienstleister?

Wenn Sie den Kunden auf einen Mangel in Form von fehlenden Vollmachten oder Testamenten hinweisen, was ist dann Ihre konkrete Aufgabe?

Wir nennen unser Angebot WohlSorge© und unsere Herangehensweise ist die Betrachtung der finanziell/wirtschaftlichen Aspekte der Vorsorge für alle Lebensphasen und den Todesfall. Sie bildet die Basis für rechtliche/steuerliche Instrumente und schafft Sicherheit in allen Lebensphasen.

WohlSorge© ist Selbstbestimmung für Phasen der Fremdbestimmung.

WohlSorge© ist eine Marke, die ein klares und unverwechselbares Bild in den Vorstellungen Ihrer Kunden werden kann.

Sprechen Sie mit uns!

Herzliche Grüße

Angelika Thiedemann

vom WohlSorge©-Team

Übersicht Fristen bei der Nachfolgeplanung

Steuerrecht

Beginn und Ende der 10-Jahres-Frist bei privaten Veräußerungsgeschäften (Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte, § 23 EStG): Zeitpunkte des Abschlusses der obligatorischen Verträge (notarielle Beurkundung)

Veräußerungsgeschäfte bei anderen Wirtschaftsgütern i.S.d. § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG (z.B. Gemälde, Münzen, Edelmetalle): grundsätzlich weniger als 1 Jahr; sofern zur Einkünfteerzielung genutzt (z.B. Container), beträgt die Frist 10 Jahre

Beginn der AfA bei Gebäuden im Fall der Anschaffung: Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums (wenn Eigenbesitz, Gefahr, Lasten und Nutzen auf den Erwerber übergehen)

Rücklage nach § 6b EStG: grundsätzlich 4 Jahre (Ausnahme bei neu hergestellten Gebäuden: 6 Jahre), Bestimmung nach Wirtschaftsjahren, beginnt mit Ablauf des Wirtschaftsjahres, für das die Rücklage gebildet wurde (im Fall der unentgeltlichen Betriebsübernahme während des laufenden Wirtschaftsjahres ist das zwingend entstehende Rumpfwirtschaftsjahr beim Betriebsübergeber mit dem entstehenden Rumpfwirtschaftsjahr beim Betriebsübernehmer zu verklammern und lediglich als ein Wirtschaftsjahr zu werten); veräußertes Wirtschaftsgut muss u.a. im Zeitpunkt der Veräußerung mindestens 6 Jahre (Übergang von Besitz, Gefahr, Nutzung und Lasten, Möglichkeit bestimmungsgemäßer Nutzung bei Herstellung, taggenau) ununterbrochen zum Anlagevermögen einer inländischen Betriebsstätte gehört haben

Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG: 3 Jahre (Ende des dritten auf das Wirtschaftsjahr des Abzugs folgenden Wirtschaftsjahrs), zur unentgeltlichen Betriebsübernahme siehe vorstehend

§ 6 Abs. 3 EStG: 5 Jahre bei unentgeltlicher Übertragung von Teilanteilen unter Zurückbehaltung von Sonderbetriebsvermögen

§ 6 Abs. 5 S. 3 EStG: grundsätzliche Sperrfrist endet 3 Jahre nach Abgabe der Steuererklärung des Übertragenden für den VZ, im dem die in § 6 Abs. 5 S. 3 EStG bezeichnete Übertragung erfolgt ist; 7 Jahre bei Übertragung des Wirtschaftsguts auf Körperschaften

Realteilung i.S.d. § 16 Abs. 3 EStG: 3 Jahre nach Abgabe der Steuererklärung der Mitunternehmerschaft für den VZ der Realteilung

Erbschaft- und schenkungsteuerliche Nachsteuertatbestände bei begünstigtem Vermögen: 5/7 Jahre

Erbschaftsteuerliche Behaltensfrist für das Familienheim (Erwerb von Todes wegen): grundsätzlich 10 Jahre

Zivilrecht

Pflichtteilsansprüche: 3 Jahre, Verjährung beginnt mit Schluss des Jahres, in dem der Pflichtteilsanspruch entstanden ist und der Pflichtteilsberechtigte von seinem Pflichtteilsanspruch Kenntnis erlangt hat („Silvesterverjährung“), kenntnisunabhängig gilt eine Höchstfrist von 30 Jahren

Pflichtteilsergänzungsansprüche: 10 Jahre; sofern die Schenkung an den Ehegatten erfolgt, beginnt die Frist nicht vor der Auflösung der Ehe; Vorbehalt des Totalnießbrauchs führt dazu, dass die Zehn-Jahres-Frist des § 2325 BGB erst mit Beendigung des Nießbrauchs beginnt

Eigengeschenke (§ 2327 BGB): alle entsprechenden Zuwendungen an den Pflichtteilsberechtigten (keine zeitliche Schranke)

Anrechnung auf Pflichtteil (§ 2315 BGB): alle entsprechenden Zuwendungen an den Pflichtteilsberechtigten (keine zeitliche Schranke)

Vermächtnisansprüche: Verjährung nach 3 Jahren, wohl auch bei Grundstücksvermächtnissen (umstritten)

Ausschlagung der Erbschaft: 6 Wochen (6 Monate, wenn der Erblasser seinen letzten Wohnsitz nur im Ausland gehabt hat oder wenn sich der Erbe bei dem Beginn der Frist im Ausland aufhält), Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, in welchem der Erbe von dem Anfall und dem Grunde der Berufung Kenntnis erlangt; ist der Erbe durch Verfügung von Todes wegen berufen, beginnt die Frist nicht vor Bekanntgabe der Verfügung von Todes wegen durch das Nachlassgericht

Beeinträchtigende Schenkungen bei Vorliegen eines Erbvertrages/gemeinschaftlichen Testaments: Verjährung nach 3 Jahren vom Erbfall an

Eintragung des Erben im Grundbuch: 2 Jahre (nach Anmerkung 1 zu Nr. 14110 KV GNotKG wird die Gebühr nicht für die Eintragung von Erben des eingetragenen Eigentümers erhoben, wenn der Eintragungsantrag binnen zwei Jahren seit dem Erbfall bei dem Grundbuchamt eingereicht wird; die Gebührenbefreiung gilt auch dann, wenn die Erben erst infolge einer Erbauseinandersetzung eingetragen werden) (Hinweis: wurde zunächst die Erbengemeinschaft im Grundbuch eingetragen, ist die folgende weitere Eintragung eines oder mehrerer Erben aufgrund Erbauseinandersetzung nach OLG München v. 10.2.2016, 34 Wx 425/15 nicht mehr gebührenbefreit)

15.3.2017, Dipl.-Volkswirt Holger Hille

Kundenbindung über den Tod hinaus…

 

Kundenbindung über den Tod hinaus ist ein erklärtes Ziel vieler Finanzdienstleister. Das Vermögen soll generationenübergreifend im Haus des Finanzdienstleisters verbleiben. Man will Vertrauen für die Zukunft festschreiben.

Die Bank im Todesfall…

Aktuell durfte eine 74 jährige Dame persönlich erleben, wie die Bank in ihrem Todesfall agieren wird. Durch eine fehlerhafte Information der Krankenkasse wurde die Rentenzahlung an die Hausbank eingestellt und die Kundin kurzer Hand für tot erklärt. Der auslösende Faktor liegt bei einem Fehler der Krankenkasse. Alle Ereignisse, die in der Folge bei der Bank geschehen, haben nichts mit dem ursächlichen Fehler zu tun.

Doch schauen Sie selbst und lesen im Nachgang unsere Gedanken zu dieser Geschichte:

Kundenbindung über den Tod hinaus?

Das Erleben im Todesfall beginnt mit dem Einzug der EC-Karte.

Der Sohn erhält die Meldung nach § 33 ErbStG und dies ohne ein Kondolenzschreiben seitens der Bank. Es liegt keine Sterbeurkunde vor und es ist nicht geklärt, wer Erbe der angeblich „Verstorbenen“ ist.

Der Ehemann der Dame lebt und ihm geht keinerlei Schriftverkehr zu.

Hier wurden viele rote Ampeln überfahren.

Neben der mangelnden Kondolenzkultur sind offenkundig auch erhebliche fachliche Fehler geschehen.

Nun kann jeder Leser zunächst von sich sagen, dass das im eigenen Hause nie geschehen wäre. Im Stillen lohnt es sich zu reflektieren, ob Ihr Haus für die Abwicklung im Todesfall eines Kunden tatsächlich gut aufgestellt ist. Gibt es Mitarbeiter, die fachlich, methodisch und mit einer entsprechenden Kondolenzkultur für diese Aufgabe vorbereitet sind?

Sind Sie bereit für einen professionellen Nachlass-Service?

Näheres zu dieser spannenden Alternative im nachfolgenden Artikel auf unserem Blog:

http://wohlsorge.de/testamentsvollst…n-ertragsbringer ‎

 

Herzliche Grüße

Angelika Thiedemann

 

Assetklasse Immobilien und Estate Planning

Assetklasse Immobilien und Estate Planning

Gerade war ich am Briefkasten und habe das freundliche Angebot eines Maklers herausgefischt mit dem Hinweis:

Lassen Sie die Käufer nicht länger warten!

Der Anbieter ist gerne für mich da, wenn ich die Immobilie verkaufen, vermieten oder einwerten lassen möchte. Vielleicht bin ich ja sogar auf der Suche nach einem neuen Zuhause…

Das sind die Momente, in denen ich mich frage, warum die Assetklasse Immobilien in der Beratung bei Finanzdienstleistern häufig so eine untergeordnete Rolle spielt.

Wenn man betrachtet, aus welchen Vermögensformen sich das Erbschaftsvolumen zusammensetzt, spielt die Assetklasse Immobilien für die Anleger eine gewichtige Rolle.

Geldvermögen und Immobilienvermögen liegen in den Betrachtungsjahren 2005-2015 gleichauf.

Unter wirtschaftlichen Aspekten sind Immobilien – natürlich unter Berücksichtigung des Faktors Lage Lage Lage – Bestandteil des Gesamtvermögens und haben unabhängig von der Nutzen Einfluß auf die Liquiditätsbetrachtungen für einen Kunden.

Die eigengenutzte Immobilie dient in der Darlehensphase der Vermögensbildung, ohne Belastungen gibt sie Freiraum in der Liquidität.

Bei Fremdvermietung kommen neben steuerlichen Aspekten ebenfalls vermögensbildende und liquiditätswirksame Elemente zum Tragen, die für die Planungen bedeutende Parameter sind.

Eine valide Betrachtung der Lebensphasenliquidität von Kunden (Status Quo, Rente, Pflege, Hinterbliebenenversorgung)  ist ohne die Einbeziehung des Immobilienvermögens nicht möglich.

Eine Gesamtvermögensstrategie, die sich nur auf das Geldvermögen bezieht, ist unzureichend.

In Phasen der Fremdbestimmung eines Menschen (Handlungsunfähigkeit) müssen klare Leitplanken für den Umgang mit dem Gesamtvermögen geschaffen werden. Der Einsatz von Liquidität und die Planung eines ggf. gezielten Vermögensverzehrs sind unverzichtbare Bestandteile der Estate Planning Beratung.

Nomen est Omen- ist die Immobilie immobil?

Menschen, die sich auf die kommenden Lebensphasen vorbereiten, stellen dabei auch die aktuelle Wohnsituation kritisch in Frage.

Ist das Haus für alle Lebensphasen geeignet? Will man stadtnäher, barrierefrei, in einer Gemeinschaft wohnen,…?

Viele Immobilien werden im Erbfall veräußert, weil die Erben nicht vor Ort leben, andere Vorstellungen haben, sich nicht damit belasten möchten, die notwenige Erbschaftsliquidität nicht vorhanden ist,…!

Dies sind nur einige wenige Aspekte, warum es sich lohnt die Immobile als Assetklasse intensiv in den Blick zu nehmen.

Vertriebssignale werden z.B.übersehen, wenn Darlehen einfach nur neu festgeschrieben werden und kein Gespräch über die Zukunftsplanung und die kommenden Lebensphasen erfolgt…

Wir geben Ihnen die Gelegenheit dazu, nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder besuchen Sie unseren Workshop:

Wie Estate Planning zum Ertragsbringer wird!

http://wohlsorge.de/wie-estate-plann…ragsbringer-wird ‎

Herzliche Grüße

Angelika Thiedemann

 

 

Dynamische Liquiditätsplanung und ambulante Pflege

Ambulante Pflege

Ab 1.1.2017 werden die Leistungsbeträge bei ambulanter Pflege erhöht. Das Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen beträgt je Kalendermonat

  • 316 Euro für Pflegebedürftige des Pflegegrades 2,
  • 545 Euro für Pflegebedürftige des Pflegegrades 3,
  • 728 Euro für Pflegebedürftige des Pflegegrades 4,
  • 901 Euro für Pflegebedürftige des Pflegegrades 5.

Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 haben bei häuslicher Pflege Anspruch auf körperbezogene Pflegemaßnahmen und pflegerische Betreuungsmaßnahmen sowie auf Hilfen bei der Haushaltsführung als Sachleistung (häusliche Pflegehilfe). Der Anspruch auf häusliche Pflegehilfe umfasst je Kalendermonat

  • für Pflegebedürftige des Pflegegrades 2 Leistungen bis zu einem Gesamtwert von 689 Euro,
  • für Pflegebedürftige des Pflegegrades 3 Leistungen bis zu einem Gesamtwert von 1 298 Euro,
  • für Pflegebedürftige des Pflegegrades 4 Leistungen bis zu einem Gesamtwert von 1 612 Euro,
  • für Pflegebedürftige des Pflegegrades 5 Leistungen bis zu einem Gesamtwert von 1 995 Euro.

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro monatlich. Der Betrag ist allerdings zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger und vergleichbar Nahestehender in ihrer Eigenschaft als Pflegende sowie zur Förderung der Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags. Der Entlastungsbetrag dient der Erstattung von Aufwendungen, die den Versicherten entstehen u.a. im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von Leistungen der ambulanten Pflegedienste, in den Pflegegraden 2 bis 5 jedoch nicht von Leistungen im Bereich der Selbstversorgung sowie u.a. im Zusammenhang von Leistungen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a SGB XI.

Bei einer Pflege durch einen Pflegedienst muss der Eigenanteil berücksichtigt werden. Als Informationsquelle kann dabei unter www.aok-pflegeheimnavigator.de (Pflegedienste suchen) in einigen Bundesländern und Regionen auf Kostenschätzungen (Musterprofile, individuell) zurückgegriffen werden.

Einkommensteuerliche Besonderheiten

Kosten für die Beschäftigung einer ambulanten Pflegekraft und/oder die Inanspruchnahme von Pflegediensten sind als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen. Selbst erbrachte Pflegeleistungen eines Angehörigen führen nicht zum Abzug eigener fiktiver Aufwendungen als außergewöhnliche Belastungen i.S.v. § 33 Abs. 1 Satz 1 EStG (vgl. FG Münster v. 15.04.2015, 11 K 1276/13 E).

Von den vorstehenden Kosten werden die Leistungen der Pflegekasse/Krankenkasse und eine zumutbare Belastung (vgl. § 33 Abs. 2 EStG) abgezogen.

Anstelle einer Steuerermäßigung nach § 33 EStG können behinderte Menschen einen Behinderten-Pauschbetrag nach § 33b Abs. 3 EStG geltend machen

2.3.2017, Dipl.-Volkswirt Holger Hille

Dynamische Liquiditätsplanung und stationäre Pflege

Zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II

Das Zweite Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Zweites Pflegestärkungsgesetz – PSG II) v. 21.12.2015 ist u.a. betreffend die Vorschriften zur Bestimmung der Pflegegrade, zum Beitrags-, Vergütungs- und Leistungsrecht sowie weitere daran anknüpfende Regelungen zum 1.1.2017 in Kraft getreten. 2016 diente insoweit als Vorbereitungszeitraum.

Stationäre Pflege

Ab 1.1.2017 wird ein sog. einrichtungseinheitlicher Eigenanteil für die Pflegegrade 2-5 (nicht Pflegegrad 1) ausgewiesen. Jede Pflegeeinrichtung bzw. jedes Pflegeheim hat danach einen Eigenanteil zu ermitteln, der bei jedem Pflegegrad gleich hoch sein muss. Die Eigenanteile können sich also von Pflegeheim zu Pflegeheim unterscheiden, in dem jeweiligen Pflegeheim ist der Eigenanteil dagegen bei den verschiedenen Pflegegraden gleich hoch. Wer weniger Pflege benötigt, zahlt grundsätzlich (ohne Berücksichtigung der Zusatzleistungen) in dem Pflegeheim genauso viel wie eine Person, die stark pflegebedürftig ist. Als Informationsquelle eignet sich hervorragend der AOK-Pflegeheimnavigator (www.aok-pflegeheimnavigator.de). Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (pflegebedingter Eigenanteil) ist der Zuzahlungsbetrag des Pflegebedürftigen in Bezug auf die eigentliche Pflege. Dazu kommen noch die monatlichen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und die Investitionskosten. Das sind Kosten, die dem Träger von Pflegeeinrichtungen im Zusammenhang mit Herstellung, Anschaffung und Instandsetzung von Gebäuden und der damit verbundenen technischen Anlagen entstehen.

Beispielrechnung vollstationäre Dauerpflege (ausgewähltes Pflegeheim in Bayern) PG 2 PG 3 PG 4 PG 5
Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (mtl.) * 815 €
Unterkunft und Verpflegung (mtl.) * 617 €
Investitionskosten (mtl.) * 365 €
Monatliche Versorgungslücke vor sonstigen Einnahmen und Ausgaben 1.797 €

* durchschnittlich 30,42 Tage

Außerdem können noch Kosten für Zusatzleistungen (besondere Komfortleistungen bei Unterkunft und Verpflegung, zusätzliche pflegerisch-betreuende Leistungen) hinzukommen.

Einkommensteuerliche Besonderheiten

Kosten für die altersbedingte Unterbringung in einem Pflegeheim sind nicht als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen. Es handelt sich um Kosten der privaten Lebensführung i.S.d. § 12 EStG. Wird die Person während der altersbedingten Unterbringung pflegebedürftig, können nur die (gesondert in Rechnung gestellten) Pflege-/Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastung abgezogen werden. Sofern die Unterbringung dagegen krankheits-/pflegebedingt ist, sind die Aufwendungen für die Pflege eines pflegebedürftigen Steuerpflichtigen (Person mit Pflegegrad) ebenso wie Krankheitskosten eine außergewöhnliche Belastung. Auch die Unterbringungskosten können in einem solchen Fall angesetzt werden.

Von den vorstehenden Kosten werden die Leistungen der Pflegekasse/Krankenkasse, eine zumutbare Belastung (vgl. § 33 Abs. 2 EStG) und ggf. eine Haushaltsersparnis (sofern der Haushalt aufgelöst wird, 2017: 8.820 €) abgezogen.

Anstelle einer Steuerermäßigung nach § 33 EStG können behinderte Menschen einen Behinderten-Pauschbetrag nach § 33b Abs. 3 EStG geltend machen.

24.2.2017, Dipl.-Volkswirt Holger Hille

NextGen! Private Banking Kunden

NextGen!

NextGen! so das Schlagwort, dass sich mit der gewaltigen Herausforderung im Zusammenhang mit der Vererbungswelle und der nachfolgenden Kundengeneration im Private Banking beschäftigt

Der Status Quo:

  • Die Kundenbestände im Private Banking sind extrem überaltert – Kunden im Alter 65+ bilden das Gro
  • Die Nachfolgegeneration der Private Banking Kunden gehört der Altersgruppe 40+ bis 50+ an
    Private Banking Kunden mit einem Gesamtvermögen zwischen 2,5 – 7,5 Mio € haben ca. 50% ihres Gesamtvermögens in Immobilien, 20% in liquiden Vermögen und ca. 30% in Beteiligungen (meist eigene aktive Beteiligungen – Unternehmer!)
  • Private Banking in Deutschland hat den Schwerpunkt in der Anlage des liquiden Vermögens
  • Die Erträge im Private Banking sind seit Jahren rückläufig
  • Die Geschäftspotenziale, die in der Anlageklasse Immobilie liegen, werden unzureichend genutzt

In dem Artikel „Kundenstrukturen“ erschienen in der Ausgabe 01/2017 des Private Banking Magazin, beschäftigen wir uns mit den Kundenstrukturen im Private Banking, den damit zusammenhängenden altersspezifischen Bedarfen der Kunden. Wir zeigen auf, welche Maßnahmen erforderlich sind, um wirksam entgegenzuwirken.

Zum Artikel

In einem der nächsten Blogbeiträge werden wir darauf eingehen, wie Estate Planning – Generationenmanagement helfen kann die nachfolgende Generation der Private Banking Kunden zu gewinnen und die Geschäftspotenziale in der Assetklasse Immobilie zu erschließen.

Ihr

Heinz Angermair

Testamentsvollstreckung – ein Ertragsbringer?

Das Thema Testamentsvollstreckung als neuer Ertragsbringer ist derzeit im Fokus vieler Banken. Ein neues Geschäftsfeld ist in einer Welt ohne Zinsen, Rückgang in den Erträgen und einer Überalterung in der Kundenstruktur immer eine gute Idee. Sicher gibt es zudem die Kunden, die aus eigenen Stücken auf die Bank zukommen und genau nach dieser Lösung fragen.

Rechtfertigen Einzelfälle eine neue Strategie und ein neues Geschäftsfeld?

Die Beratung rund um eine Testamentsvollstreckung muss vor dem Todesfall des Kunden erfolgen und in eine entsprechende Regelung im Testament münden. Die Bank muss wissen, worauf sie sich bei der Testamentsvollstreckung einlässt. Nur so lassen sich Risiken, Ärger und Interessenskonflikte, die bei der Durchführung des Mandats eintreten können, im Vorfeld abschätzen.

Das bedeutet für den organisatorischen Rahmen die Erschaffung von:

  •  Regeln für die vorsorgende Beratung
  •  Regeln für die umsetzende Vollstreckung

Diese Regeln sollten sich in entsprechenden Arbeitsanweisungen und einem Prozess wiederfinden. Wenn die vorsorgende Beratung noch aus dem Erfahrungsschatz der Berater gut funktionieren kann – sollte die Umsetzung im Todesfall des Kunden nicht in Form eines                „Jugend-forscht-Projektes“ erfolgen.

Die Strukturen, Dokumentationsmaßnahmen, Kompetenzrahmen und der Umgang mit Interessenskollisionen sollten fixiert sein. Eine entsprechende Absicherung ist unverzichtbar.

Der Prozess muss effizient, ressourcenschonend, nachvollziehbar dokumentiert werden. Nur so kann im Anschluss beurteilt werden, ob die hinzugewonnenen Erträge in einem gesunden Verhältnis zum Aufwand stehen.

Von Beginn an sollten Entscheider im Blick behalten, dass die Erträge nicht planbar sind. Da niemand konkret wissen kann:

  • Wann der Kunde verstirbt
  • Ob die Bank noch als Testamentsvollstrecker benannt ist
  • Wie das Vermögen im Todesfall strukturiert ist
  • Wie die Familienkonstellation im Todesfall aussieht
  • Welche Entscheidungen Vertretungsberechtigte zuvor getroffen haben
  • Ob das Vermögen im Todesfall noch im Hause der Bank ist

Viele Unwägbarkeiten und zusätzlich müssen Spezialisten Know-How aufbauen, erhalten und hohe methodische/soziale Kompetenzen haben.

So viel Know-How und Arbeitsaufwand schon im Vorfeld für wenig planbare Erträge?

Lockt hier nicht nur die große Zahl – die Testamentsvollstreckervergütung.

Gibt es alternative Wege?

Kann man so viel Know-How nicht noch anders, effizient und für eine große Zielgruppe in der Bank nutzen? Brauchen Menschen, die keine Testamentsvollstreckung anordnen keine Unterstützung?

Nehmen Sie sich Zeit für die Entscheidung, setzen Sie sich mit Alternativen und/oder Kombinationen von neuen Geschäftsfeldern auseinander.

Es lohnt sich, wenn Sie für Ihre älteren Kunden maßgeschneiderte Angebote machen wollen.

Die Entscheidungsfindung:

In unseren Workshop „Nachlass-Service/Testamentsvollstreckung“ bieten wir Ihnen die Möglichkeit ein passgenaues Angebot für Ihre Kundenstruktur, in Ihrer Region und mit Ihrem Produktportfolio zu finden…..

Erweiterungsmodul Stiftungsgeschäft/Stifterversorgung

Wenn in Ihrem Haus die Geschäftsfelder Testamentsvollstreckung/Nachlass-Service und Stiftungsberatung vorhanden sind, kann der Workshop um diese Themen und das Feld der Stifterversorgung sinnvoll erweitert werden.

Wenn es Ihr Ziel ist:

  • Vermögen im Haus über den Tod hinaus zu binden
  • Immobilien aktiv in die Beratung einzubeziehen
  • Neue Generationen für Ihr Haus zu gewinnen

…dann lohnt es sich mit uns zu sprechen!

Herzliche Grüße

Angelika Thiedemann

 

Fakten: Estate Planning – Generationenberatung

Fakten: Estate Planning – Generationenberatung:

Estate Planning und Generationenberatung ist nichts Neues. Derzeit ist zu beobachten, dass aufgrund der demografischen Entwicklung und der digitalen Transformation Estate Planning / Generationenberatung wieder vermehrt im Fokus stehen. Zielsetzung ist die Kundenbindung über Generationen und die Erschließung der Potenziale in Verbindung der demografischen Entwicklungen. Nachfolgend 14 Fakten die Ihnen aufzeigen, wann, wie und warum sich Estate Planning – Generationenberatung lohnt. Eine Betrachtung aus 20 Jahren Erfahrung im Estate Planning – Generationenberatung.

Fakten:


  1. Ein Großteil der vermögenden Privatkunden wird in der Ruhestandsphase bei Beibehaltung des Lebensstandards Vermögensverzehr vornehmen. Dies erfordert eine vorausschauende Planung und Gestaltung des Vermögensverzehrs und die Berücksichtigung bei Vertretungsregelungen.

  2. Versorgungslücken bei vermögenden Kunden ergeben sich in vielen Fällen erst im Pflegefall oder bei der Hinterbliebenenabsicherung. Dies erfordert, dass für die unterschiedlichen Phasen der Pflege der Liquiditätsbedarf ermittelt und zur Verfügung gestellt wird.

  3. Bei der Hinterbliebenenabsicherung werden in den aller meisten Fällen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Erbfalls nicht oder unzureichend berücksichtigt. Eine erbrechtliche Regelung muss sicherstellen, dass der Hinterbliebenen ausreichend abgesichert ist. Dies erfordert im Vorfeld die Definition der Versorgungsparameter sowie die Analyse der wirtschaftlichen Auswirkungen einer vorhanden oder geplanten erbrechtlichen Regelung durch einen Estate Planner / Generationenberater.

  4. Eine Abstimmung der finanziellen Vorsorge und der rechtlichen Vorsorge findet nicht statt, dies hat zur Folge, dass das für Notfälle vorgesehene Vermögen bzw. die Liquidität nicht im Sinne des Inhabers eingesetzt wird.

  5. Grundlage für die rechtliche Vorsorge für den Erlebens- und Todesfall ist die finanzielle Vorsorge für den Todes- und Erlebensfall. Nur über das was vorhanden ist, können auch Regelungen erstellt werden.

  6. Das Gro der erbrechtlichen Regelungen entspricht nicht den Vorstellungen des künftigen Erblassers (Emnid = 95% der Privatpersonen sind mit den finanziellen Konsequenzen ihrer erbrechtlichen Regelung nicht einverstanden). Dies erfordert, dass die Planung der Vermögensfolge bei den Vorstellungen des Kunden beginnt und von der wirtschaftlichen Seite analysiert wird. Die Thematisierung, Priorisierung und Quantifizierung der Vorstellungen sowie die Analyse der wirtschaftlichen Aspekte der Vermögensnachfolge erfolgt in einem strukturierten Beratungsprozess durch einen Estate Planner / Generationenberater. Darauf aufbauend erfolgt die rechtliche und steuerliche Gestaltung durch Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater.

  7. Die Mehrzahl der Vertretungsregelungen in Form von Bankvollmachten, Vorsorgevollmachten, etc. sind nicht abgestimmt, konkrete Anweisungen für das Handeln des Vertreters sind nicht vorhanden. Dies stellt dem Kunden, den Vertreter und den Finanzdienstleister gleichermaßen vor unangenehme Problemstellungen. Estate Planning / Generationenberatung unterstützt die Kunden bei der Zielsetzung:

    Ich möchte, dass eine von mir bestimmte Person in meinem Sinne handelt, wenn ich dazu nicht mehr in der Lage bin.

    Diese Überlegungen sind die Grundlage der finanziellen und rechtlichen Gestaltung und gleichzeitig hilfreiche Handlungsanweisungen an den Vertreter.


  8. Finanz- und Vorsorgeprodukte sind richtig eingesetzt gleichberechtigte Gestaltungsinstrumente.

  9. Estate Planning – Generationenberatung schafft eine an den Zielen und Wünschen des Kunden abgestimmte finanzielle und rechtliche Vorsorge für den Todes- und den Erlebensfall. Voraussetzung ist ein methodisches, strukturiertes und koordiniertes Vorgehen auch im Beraternetzwerk.

  10. Die Geschäftspotenziale im Estate Planning / Generationenberatung können nur ausgeschöpft werden, wenn dem Kunden für die Phasen:
    Rente
    Pflege
    Tod – inkl. Hinterbliebenenabsicherung
    der Versorgungsstatus aufgezeigt wird und konkrete Handlungsalternativen zur Zielerreichung dargelegt werden.


  11. Kunden wünschen sich in komplexen Sachverhalten auch in Zukunft die Unterstützung von kompetenten Beratern (Bain Company) Standardisierte Sachverhalte werden vor allem von vermögenden Kunden zunehmend online abgewickelt. Estate Planning / Generationenberatung sichert in Zeiten der digitalen Transformation die Kundenbindung über Generationen

  12. Der Kundenbedarf ist immens – der Markt muss strukturiert bearbeitet werden.

  13. Die Ertragspotenziale liegen in einem Beratungshonorar und Erlösen die sich aus der finanziellen Vorsorge für den Erlebens- und Todesfall ergeben.

  14. Estate Planning / Generationenberatung lohnt sich – allerdings nur als Beratungs- und nicht als Servicethema.

Unser Angebot – Ihr Mehrwert:

Konzepte für die erfolgreiche Implementierung
Fach- und Methodenkompetenz für Berater
Beratungs- und Methodeninstrumente
professionelle Beratungssoftware F.I.N.E.S.S.
Nur wenn alles aufeinander abgestimmt ist und zusammenpasst ist Ihr Erfolg gewährleistet.

 

Estate Planning – Live erleben

Sie möchten Estate Planning – Generationenberatung live erleben. Besuchen Sie unseren Workshop:

„Wie Sie Estate Planning / Generationenberatung zum Ertragsbringer machen“ am 22.03. in München und am 12.04. in Frankfurt

Ihr

Heinz Angermair