Die rechtliche Gestaltung folgt der wirtschaftlichen und finanziellen

Die rechtlichen und steuerlichen Gestaltungen folgen der wirtschaftlichen und finanziellen Vorsorge.

Beispiel Vertretungsregelung:

Ein Blick ins Betreuungsrecht:

Übernimmt ein Betreuer sein Amt und umfasst dieses auch die Vermögenssorge, ist der Betreuer verpflichtet, gem. § 1802 BGB ein Vermögensverzeichnis zu erstellen.

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Das Vermögensverzeichnis beinhaltet nicht nur die Vermögensgegenstände (Aktiva) und die Verbindlichkeiten (Passiva), sondern auch die Einnahmen und Ausgaben des Betreuten. In einigen Bundesländern, z.B. in Nordrhein-Westfahlen werden zusätzlich Schenkungen die in den letzten 10 Jahren erfolgt sind und Angaben zu den Angehörigen abgefragt.

Eine durchaus sinnvolle Regelung – muss sich doch der Betreuer einen umfassenden Überblick verschaffen.

Bei einer Vollmachtregelung in Form einer Vorsorgevollmacht oder Generalvollmacht besteht eine derartige Verpflichtung für den Bevollmächtigten nicht.

Empfehlung:

Rechtsanwalt Eberhardt Rott hat in seinem Vortrag im Rahmen der Jahrestagung des VorsorgeAnwalt e.V. u.a. empfohlen:

  • Ein Vermögensverzeichnis zum Zeitpunkt der Erstellung der Vollmacht anzufertigen
  • Ein Vermögensverzeichnis zum Zeitpunkt der Übernahme der Vertretung durch den Bevollmächtigten zu erstellen.

Die Empfehlung ist absolut nachvollziehbar. Zusammen mit den persönlichen Vorstellungen gibt das Vermögensverzeichnis Auskunft darüber, was darstellbar ist und welche Aufgaben auf dem Bevollmächtigen zu kommen. Für die Rechenschaft, sei es gegenüber dem Vollmachtgeber oder später gegenüber den Erben, ist ein Vermögensverzeichnis zusammen mit konkreten Anweisungen im Innverhältnis elementar.

Verkehrte Welt:

Warum übernehmen wir als Berater, die sich aus der finanziellen und wirtschaftlichen Perspektive mit den Themen der Vorsorge- und Vermögensnachfolge beschäftigen nicht die Erstellung „des Vermögensverzeichnisses“?

Nur über das was vorhanden ist, kann auch eine Regelung erstellt werden. Somit ist eine Vermögens- und Liquiditätsbilanz der Anfang jeder Planung und Gestaltung.

Die hierdurch gewonnenen Informationen sind nicht nur die Grundlage für die Erstellung von Vertretungsregelungen und erbrechtlichen Regelungen sondern auch die Basis für die Schaffung einer altersgerechten Vermögens- und Liquiditätsstruktur. Damit auch die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs.

„Die rechtliche Gestaltung folgt der wirtschaftlichen und finanziellen Vorsorge“

Zielsetzung ist eine finanziell und rechtlich abgestimmte Vorsorge für den Erlebens- und Todesfall

Erfolg erfordert Professionalität:

Ist es der Anspruch mit „Generationenberatung / Estate Planning“ wirtschaftlichen Erfolg zu generieren, müssen die finanziellen und wirtschaftlichen Aspekte der Schwerpunkt der eigenen Leistung sein. Das geht nur, wenn das erforderliche Datenmaterial auch richtig verarbeitet wird und den Kunden aussagekräftige Ergebnisse präsentiert werden können.

Dies erfordert eine professionelle Beratungstechnologie.

Unsere Beratungssoftware „F.I.N.E.S.S“ beinhaltet alles, was Sie hierzu benötigen, u.a.:

  • Familienstammbau
  • Vermögensbilanz
  • Liquiditätsbilanz
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