Das Ende des magischen Dreiecks

In 2016 startete die „LeA-Studie“ als Forschungsvorhaben der Deutschen Rentenversicherung Bund in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die Erhebung wird vom Sozialforschungsinstitut TNS Infratest durchgeführt. Ziel dieser Studie ist es, ein umfassendes Bild der Lebensverläufe und Altersvorsorgeaktivitäten der Bevölkerung in Deutschland zu gewinnen. Das Kürzel LeA steht für „Lebensverläufe und Altersvorsorge“. Erste Ergebnisse dieser Studie werden voraussichtlich im Jahr 2018 vorliegen.

http://www.lea-studie.de

Wir haben uns bereits für Informationen zu den Ergebnissen vormerken lassen.

Was hat das mit WohlSorge zu tun?

Für die Zielgruppe 55plus sind Lebensverlauf und die getroffenen Maßnahmen zur Altersvorsorge ein wichtiger Baustein für die WohlSorge-Beratung. Die bisherigen Maßnahmen sind eine Grundlage für die Betrachtungen der kommenden Lebensphasen.

Altersvorsorge als WohlSorge umfasst in unserem Verständnis alle kommenden Phasen im Leben und somit auch die Phase der Altersgebrechlichkeit, Pflege sowie die Hinterbliebenenabsicherung.

WohlSorge bedeutet, dass neben diesen Faktoren alle Eventual-Risiken für einen Vermögens- und Liquiditätsabfluss im Todesfall gewürdigt werden.

Die Bilanzen der Finanzdienstleistungsunternehmen kennen die Position der Eventualverbindlichkeiten bestens. Sie sollten diesen Faktor zum Wohle der Kunden nicht bei Beratungen zur Altersvorsorge oder Ruhestand außen vor lassen.

Aus den Motiven der Menschen und den bestehenden Handlungsfeldern in den Lebensphasen leitet sich ein Kriterien-Katalog für mögliche finanziell-wirtschaftliche Instrumente sowie rechtliche Instrumente ab.

Der Kriterienkatalog für ein „gutes WohlSorge-Instrument“ setzt sich aus viel mehr Facetten als die übliche Betrachtungsweise des magischen Dreiecks mit Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit zusammen.

Das Ende des magischen Dreiecks:

WohlSorge-Instrumente müssen zum einen harmonisch mit rechtlich/steuerlichen Belangen und wirtschaftlich/finanziellen Belangen abgestimmt sein. Zum anderen beinhaltet der Kriterien-Katalog alle Faktoren, die sich aus dem individuellen Kundenbedarf der WohlSorge-Beratung ergeben.

Diese Kriterien sind unter anderem:

  • sinnvolle Auswahl des Vertragsinhabers
  • Übergabefähigkeit in Abstimmung mit rechtlichen Instrumenten
  • Risikoprofil des Vertragsinhabers
  • Einbindung in die Fremdsorge-Regelung
  • Berücksichtigung des Faktors Langlebigkeit
  • Absicherung von nahe stehenden Menschen
  • Vermögenserhalt, Vermögensverzehr oder Vermögensaufbau
  • Rendite-Relevanz
  • Lebensphaseneignung
  • Fremdsorge-Eignung
  • steuerliche Aspekte
  • Lebensphasen-Sicherheit
  • Einbindung in die Todesfall-Regelung

Dies sind nur einige Aspekte, die sich aus der WohlSorge-Beratung ergeben und in der Folge die individuelle Produktauswahl und Optimierung für den Kunden ermöglichen.

Die Kernfrage an den Berater ist in diesem Zusammenhang, welches Produkte soll ich vor dem Hintergrund dieser Kriterien dem Kunden anbieten? Wie stark erfüllen die jeweiligen Instrumente die Kundenbedürfnisse?

Diese Vorgehensweise erspart ein „Stochern“ in einer Vielzahl von Angeboten, die nur teilweise oder nicht geeignet sind. Sie ermöglicht passgenaue Lösungen für Kunden als Basis für die folgenden rechtlich/steuerlichen Gestaltungen.

Sind Sie WohlSorge-bereit?

Wir werden in Kürze mit einer Umfrage zu unserem WohlSorge-Blog auf Sie zukommen, damit unser Angebot an Sie passgenau Ihre Tätigkeit in diesem spannenden Geschäftsfeld unterstützt und erweitert.

Herzliche Grüße

Das Wohl-Sorge-Team

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