Kundenbindung über den Tod hinaus…

 

Kundenbindung über den Tod hinaus ist ein erklärtes Ziel vieler Finanzdienstleister. Das Vermögen soll generationenübergreifend im Haus des Finanzdienstleisters verbleiben. Man will Vertrauen für die Zukunft festschreiben.

Die Bank im Todesfall…

Aktuell durfte eine 74 jährige Dame persönlich erleben, wie die Bank in ihrem Todesfall agieren wird. Durch eine fehlerhafte Information der Krankenkasse wurde die Rentenzahlung an die Hausbank eingestellt und die Kundin kurzer Hand für tot erklärt. Der auslösende Faktor liegt bei einem Fehler der Krankenkasse. Alle Ereignisse, die in der Folge bei der Bank geschehen, haben nichts mit dem ursächlichen Fehler zu tun.

Doch schauen Sie selbst und lesen im Nachgang unsere Gedanken zu dieser Geschichte:

Kundenbindung über den Tod hinaus?

Das Erleben im Todesfall beginnt mit dem Einzug der EC-Karte.

Der Sohn erhält die Meldung nach § 33 ErbStG und dies ohne ein Kondolenzschreiben seitens der Bank. Es liegt keine Sterbeurkunde vor und es ist nicht geklärt, wer Erbe der angeblich „Verstorbenen“ ist.

Der Ehemann der Dame lebt und ihm geht keinerlei Schriftverkehr zu.

Hier wurden viele rote Ampeln überfahren.

Neben der mangelnden Kondolenzkultur sind offenkundig auch erhebliche fachliche Fehler geschehen.

Nun kann jeder Leser zunächst von sich sagen, dass das im eigenen Hause nie geschehen wäre. Im Stillen lohnt es sich zu reflektieren, ob Ihr Haus für die Abwicklung im Todesfall eines Kunden tatsächlich gut aufgestellt ist. Gibt es Mitarbeiter, die fachlich, methodisch und mit einer entsprechenden Kondolenzkultur für diese Aufgabe vorbereitet sind?

Sind Sie bereit für einen professionellen Nachlass-Service?

Näheres zu dieser spannenden Alternative im nachfolgenden Artikel auf unserem Blog:

http://wohlsorge.de/testamentsvollst…n-ertragsbringer ‎

 

Herzliche Grüße

Angelika Thiedemann